Deep Space Five

Stardate doch-kein-Weltuntergang, Admiral´s Log

Die nicht ganz Letzte Flamme

Seit einiger Zeit strömen die Angehören der Sekte der Letzten Flamme auf die Station. Wie es scheint, glauben sie, dass der Weltuntergang kurz bevor steht. Dabei spielt die Sonne Urian offenbar eine große Rolle.
Bei dem Absturz des Shuttles Q auf den Planeten (hervorgerufen durch einen der zahlreichen Stürme auf Urian 2) fanden Dr. Brin, ein lurianischer Archäologe, Lt. J.G. Hersh, ein tellarischer Techniker und Lt. J.G. Greenley, ein britischer Geologe, heraus, dass einige fanatische Sektenanhänger nicht vorhatten, auf die Katastrophe zu warten: Unter der Führung des Andorianers Brakash hatten sie eine Antimaterie-Rakete aufgestellt, die sie in die Sonne schießen wollten. Die darauffolgende Explosion der Sonne hätte jegliches Leben zumindest im Urian-System ausgelöscht. Nur dem beherzten Eingreifen der Abgestürzten ist es zu verdanken, dass die Bombe nicht losging. Dabei tat sich der Hilfsarbeiter P`roch deVir, ein halb-klingonischer, halb-romulanischer Ex-Schmuggler, besonders hervor. Er erhielt eine substantielle Belohnung auf Latinum-Basis. Lt. Greenley bewies eher unterdurchschnittliches Urteilsvermögen, was aber aufgrund der Umstände leicht zu entschuldigen ist. Brakash und die anderen Fanatiker wurden dingfest gemacht und werden eine Weile in einer Umerziehungseinrichtung der Föderation verbringen dürfen…

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Stardate giftige-Frage, Admiral´s Log

Giftanschlag

Einmal wieder konnte ein Attentäter des Orionischen Syndikats auf der Station gefasst werden. Der Mann, Jason Brown, ist ein gefährlicher Psychopath, der in einen Hochsicherheitstrakt auf Altair 7 überwiesen wird.
Sein Auftrag war es, Jonathan Bell, den Sohn eines „Verräters“ zu töten. Den Rest der Familie hatte er schon einige Wochen zuvor ermordet. Während der junge Mann sich im Turbolift befand, transportierte der Attentäter eine Ladung des morphogenischen Gifts Casmona hinein. Dadurch wurden auch Dr. Jaron, ein romulanischer Psychologe, Dr. Iga´Bakar, der Ferengi Reyga, der eine kleine Imbißküche auf der Galerie führt, dessen Bruder Mag, die Maquis-Terroristin Jenna Cade, ein dopterianischer Dieb namens Gand und die Lts. Tao Gan Wei (Sicherheit) und Jack Donovan (Technik) vergiftet. Es blieben nur sieben Tage Zeit, um ein Gegenmittel zu finden. Cmdr. T`Leia und Lt. Bayaar fanden zwar eine Möglichkeit, dazu aber benötigten sie eine Dosis reines Casmona.
Die Vergifteten machten sich auf die Suche nach dem Mörder, wobei es zunächst einigen Ärger mit Miss Cade gab, die nach dem Zwischenfall verschwunden war. Reyga konnte sie jedoch aufspüren, und Lt. Wei setzte sie fest. Dabei tauchte ein Koffer voll Latinum auf, den Mag versuchte, unter Umgehung der Starfleet Security aus dem Sicherheitsbüro zu beamen. Dabei wurde er allerdings erwischt. Nur seine weitere Zusammenarbeit verhinderte, dass er sich für die nächsten drei Monate in einer Arrestzelle aufhalten darf.
Schließlich wurde beschlossen, den Mörder (den Drs. Iga`Bakar und Jaron anhand seines Psycho-Profils identifizieren konnten) in eine Falle zu locken. Dazu wurde behauptet, das Gegenmittel würde von einem lurianischen Frachter zur Station gebracht. Der Plan klappte: Nach einem wilden Kampf (der Docking Port 7 ernsthaft beschädigte) gelang es, Brown dingfest zu machen. Jonathan Bell, der sich auch versteckt gehalten hatte, tauchte dabei wieder auf. Er wird zur Erde gebracht werden, um dort gegen einige Spitzenfiguren des Syndikats auszusagen.
Brown hatte noch ein wenig Casmona bei sich, sodass Bayaar und T´Leia das Gegenmittel synthetisieren konnten. Die Vergifteten reagierten alle sehr gut darauf und haben sich vollständig erholt (Gott sei Dank, sonst würde sich Movar noch mehr beschweren. Ich habe während dieses ganzen Falles mehrmals täglich von ihm gehört und finde, dass ich stolz auf meine Selbstbeherrschung sein kann). (In der Tat. Der Sarkasmus des Admirals wäre fast nicht zu bemerken gewesen – zumindest nicht von einem halbtauben Pakled. Botschafter Movar war ernsthaft erzürnt, und es war recht schwierig, ihn von einer Beschwerde an Starfleet Command abzuhalten. – Anmerkung des Ersten Offiziers_)
Cmdr. Vrenskaya verdient eine lobende Erwähnung für ihre diplomatische Handhabung des Botschafters. In Zukunft werde ich ihren Zuständigkeitsbereich um die Aufrechterhaltung des Kontakts zu den Romulanern erweitern. (_Danke, Sir. – Anmerkung des Ersten Offiziers
)

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Stardate dann-und-wann, Admiral´s Log

Kriegsnachrichten

Starfleet hat die Dienste der USS Rome für den Krieg gegen das Dominion angefordert. Stattdessen werden wir ein kleines Kurierschiff bekommen, die USS Hiruma. Ich hoffe nur, dass die Romulaner nicht beschließen, auf der Seite des Dominion einzugreifen, sonst sehen wir hier ziemlich alt aus. Die nötige Aufrüstung der Station wurde von Starfleet Command abgelehnt – andere Stationen haben im Moment Vorrang.
Außerdem wird das Starfleet-Personal der Station in der nächsten Zeit bis auf das nötige Minimum reduziert werden, wenn der Krieg nicht schnell zu Ende ist. Dadurch wird das Leben in diesem Sektor nicht gerade leichter, vor allem um die Romulaner mache ich mir Sorgen…

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Stardate ach-was-jetzt-schon, Admiral´s Log

Kamele für Urian 2

Da Phaser auf Urian 2 meistens eher sinnlos sind (wegen der ionisierten Atmosphäre, deren Phasenvarianz sich auch noch ständig verschiebt), habe ich angeordnet, altertümliche Betäubungsgewehre anzuschaffen, die dann auf der Oberfläche verwendet werden können.
Außerdem werden mehrere Wüstentiere hierhergeschafft werden, hauptsächlich für den Transport. Die Navigationssysteme der Shuttles und Runabouts sind auf Urian 2 nicht sonderlich zuverlässig.

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Stardate leider-verschollen, Admiral´s Log

Vulcan Love Slave 2

Dr. Bayaar und Mr. Genaar sind gerade von Urian 2 zurückgekehrt, wo sie bei ihrer Höhlenexpedition tatsächlich etwas gefunden haben: Leider handelte es sich dabei nicht etwa um Spuren einer alten Zivilisation, sondern um eine Bande von Schmugglern.
Offenbar waren Bayaar und Genaar in der Höhle, die sie gerade erforschen wollten, von mehreren bewaffneten Schmugglern überrascht worden. Bei ihrer Flucht trafen sie auf zwei angekettete, gutgebaute Vulkanier, die sie befreiten. Die beiden benahmen sich allerdings sehr seltsam, sie schienen sehr devot und willig zu sein. Dadurch fiel Dr. Bayaar schließlich auf, dass sie und Genaar sich in einer Holosimulation befanden – „Vulcan Love Slave 2“. Unter Benutzung eines anderen Holoprogramms – „Zuchtmeister von Cardassia“ – gelang es den beiden, die sechs Schmuggler auszuschalten und gefangen zu nehmen. Bei einer genauen Untersuchung des Höhlensystems fanden sie mehrere Chips mit schmuddeligen Holoprogrammen („Venus-Vampire“, „USS Perversitas“, „Pon Farr 5“) und etliche Kisten mit romulanischem Ale.
Die Schmuggelware wurde beschlagnahmt, und da Cmdr. Vrenskaya anmerkte, dass es der Entscheidung des Stationskommandanten obliegt, auf welche Art und Weise sie entsorgt wird, habe ich mich entschieden, das romulanische Ale in einer Serie von privaten Feiern mit ausgesuchten Individuen zu vernichten. (Standing Order 56/13a/§9g: „Sollte sich die Entsorgung der unter (b) definierten Objekte als zu aufwendig erweisen, unterliegt ihre weitere Aufbewahrung der Entscheidung des Kommandanten.“ – Anmerkung des Ersten Offiziers)

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Stardate wer-will-das-wissen, Admiral´s Log

Shuttles

Ich habe heute beschlossen, unseren zehn Shuttles Namen zu geben. Wer kann sich denn schon merken, ob das jetzt Shuttle BZ-587 oder vielleicht doch eher Shuttle CGL-3026 war? (Die Bezeichnungen der Shuttles wurden nach Starfleet-Richtlinien gewählt und bezogen sich a) auf den Typ – A, D oder L – , ihre Stationspositionierung – psi 5 – , die Nutzung – 1 für Flottenshuttles und 0 für Mietshuttles, und ihre interne Nummerierung – 1-10. Es ist kein sonderlicher geistiger Aufwand nötig, um sich diese Designationen zu merken. Ich vermute, dem Admiral war einfach langweilig. – Anmerkung des Ersten Offiziers.) Deswegen haben sie jetzt neue Namen bekommen: King Kong, nach einem Riesenaffen-Filmmonster des 20. Jahrhunderts (Dpsi5-05_); Godzilla, auch ein Filmmonster, aber diesmal eine Art Saurier (Lpsi5-03_); Balor, ein irischer Riese mit nur einem Auge (Dpsi5-110_); Vagh’mIn, ein klingonisches Monster mit fünf Augen und drei Mäulern (Apsi5-02_); Dreiköpfiger N’Lak, eine bajoranische Seeschlange (Apsi5-19); Nessie, eine schottische Seeschlange (Lpsi5-01); Surlat, eine vulkanische Riesenkatze, die Tränen frißt (Lpsi5-18); Asarat’tai, eine Riesenschlange, die Cardassia umschlingt und deren Träume Künstler beflügeln (Dpsi5-06; wird auch Federation genannt, nach der Logik, dass die Föderation für Cardassianer ja ein Monster sei…); Tsien Tang (Apsi5-04); und Q, nach einer gewissen Landplage (Apsi5-17, und ich nehme an, es heißt nur so, weil der Admiral hofft, dass diese „Landplage“ hier vielleicht auftaucht…).

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Stardate Märchenstunde, Admiral´s Log

Die Besatzung des Sonnenseglers

Gerade sind die ersten Analysen von dem Sonnensegler auf Urian 2 reingekommen. Wie es scheint, gehören die bajoranischen Besatzungsmitglieder von ihrer genetischen Struktur her zu den Sama’a. Sie kommen alle aus derselben Gegend, wie Dr. Bayaar anhand der genetischen Drift feststellen konnte. Die Cardassianer gehörten zu derselben Volksgruppe wie Genaar.
Aus dem unvollständigen Log des Seglers geht hervor, dass zwei der Besatzungsmitglieder überlebt haben, ein Bajoraner und eine Cardassianerin. Nach ihren Überresten wird intensiv gesucht.
Ich habe vor, die Nachricht von diesem Fund fürs erste geheim zu halten. Starfleet hat im Moment nicht die Ressourcen, um sich auch noch mit Neugierigen und Schmugglern herumzuschlagen. Sobald die Untersuchung beendet ist, werde ich allerdings jemanden losschicken, der sowohl die Kai von Bajor als auch den „Gesandten“, Captain Sisko, von den Ergebnissen unterrichtet. Dr. Bayaar scheint mir dafür recht geeignet zu sein.

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Stardate ach-du-liebes-bißchen, Admiral´s Log

Der bajoranische Sonnensegler

Heute wurde auf Urian 2 die zweite sensationelle Entdeckung gemacht: Einige Archäologen entdeckten in der Nähe der Stadt einen bajoranischen Sonnensegler. Dieser scheint dort vor etwa 800 Jahren abgestürzt zu sein. An Bord befanden sich nicht nur bajoranische Besatzungsmitglieder, sondern auch einige Cardassianer!
Ich beorderte Dr. Bayaar und Lt. Tucker auf den Planeten, da in dem Schiff die schon bekannten Symbole aufgetaucht waren. Kurz bevor sie den Befehl erhielten, waren die beiden Lts. auf der Galerie einen Tee trinken. Mr. Genaar hielt sich in ihrer Nähe auf, und Dr. Bayaar hatte den Eindruck, als würde er sie intensiv ansehen. In diesem Moment hatte sie eine Art Orb-Erfahrung: Sie sah sich selbst an Bord eines abstürzenden Raumschiffs, zusammen mit anderen Bajoranern und Cardassianern. Als sie wieder zu sich kam, war Mr. Genaar weg. Er hatte ein Shuttle gemietet und war damit auf den Planeten geflogen.
Als Bayaar und Tucker an der Stelle ankamen, wo das Raumschiff entdeckt worden war, sahen sie ihn in der Nähe mit seiner Tochter auf einer Sanddüne sitzen und meditieren. Allerdings konnte er nichts von dem Wrack gewusst haben, da die Entdeckung einer strengen Geheimhaltung unterliegt. Bayaar und Tucker sahen sich in dem Raumschiff um und entnahmen verschiedene Proben, die noch auf eine Analyse warten. Sie entdeckten sieben Tote: Vier Bajoraner und drei Cardassianer.
Nach der Untersuchung sprach Dr. Bayaar noch kurz mit Mr. Genaar. Dieser behauptete, nicht zu wissen, was Starfleet dort untersucht, und nichts gesehen zu haben, als Dr. Bayaar ihre Orb-Erfahrung hatte. Immerhin war er bereit, sie mitzunehmen, wenn er das nächste Mal die Höhlen des Planeten erforscht.

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Stardate na-sowas, Admiral´s Log

Absturz mit Klingone

Mit etwas Verspätung kehrte Iga´Bakar, Sohn des Crennul, zusammen mit Ensign Aspikaparow von einer Mathematiker-Konferenz zurück. Offenbar war dem Klingonen beim Hinflug ein Gagh-Wurm entkommen und hatte versucht, sich mit der molekularen Phaseninverterspule zu paaren. Dies verursachte ein Systemversagen auf dem Rückflug, und die beiden strandeten auf einem nahen Klasse-M-Planeten, der allerdings technologisch noch nicht weit genug ist für einen ersten Kontakt.
So mussten die beiden unter der Wahrung der Ersten Direktive eine dünne Goldfolie zur Reparatur der Murrumbidgee besorgen, was ihnen auch gelang. Dabei kam ihnen entgegen, dass die höhergestellten Einwohner dieser Region des Planeten alle Masken tragen, sodass das Gesicht des Klingonen nie zu sehen war. Eine genauere Beobachtung dieser Zivilisation könnte interessant sein.

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Stardate dunkle-Stunde, Admiral´s Log

Kriegsbeginn

Ab heute ist es offiziell: Die Föderation befindet sich im Krieg mit dem Dominion und dessen cardassianischen Verbündeten. Die Kampfhandlungen haben schon begonnen, und Deep Space 9 musste evakuiert werden. Immerhin gelang es, die Nachschubwege des Dominion durch das Wurmloch abzuschneiden.
Wir sind zwar weit von der Grenze entfernt, aber ich bin sicher, dass auch DS 5 die Auswirkungen dieses Krieges zu spüren bekommen wird. Ich hoffe nur, dass der Krieg schnell vorbei sein möge…

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