Deep Space Five

Stardate Ach-was-ehrlich, Admiral´s Log

Cardassianisches Ritual

Heute erhielten wir etwas seltsamen Besuch: Eine Gestalt in einer hellbeigen Robe, die mit merkwürdigen, aber nicht unbekannten Symbolen verziert war. Lts. Bayaar und Tucker konnten beobachten, wie Mr. Genaar sie an der Ankunftsrampe traf. Es handelte sich bei der cardassianischen Frau um Lerana Genaar, die Schwester unseres Buchhändlers. Sie wies den gleichen Phänotyp auf wie ihr Bruder, vor allem ihr Haar war ungewöhnlich: Zum einen trug sie es zu mehreren komplizierten Zöpfen geflochten und mit Symbolen (ja, den Symbolen) geschmückt, und zum anderen war es rot! Die beiden begrüßten sich mit den Namen „Ra´ina“ und „Adra“ und schienen aufrichtige Zuneigung zueinander zu empfinden.
Ms. Genaar hielt sich nicht lange auf der Station auf, aber für einen Besuch auf Urian 2 reichte es. Dabei nahmen die beiden Erwachsenen Caiya mit, die zu dieser Zeit ihren 7. Geburtstag gefeiert hatte. Aufgeregt hatte die Kleine auch Dr. Bayaar schon vorher von diesem Ausflug berichtet – offensichtlich stand eine Art Zeremonie bevor. Tatsächlich hatte Caiya, als sie zurückkehrte, ähnliche Zöpfe wie ihre Tante. Kurz nach dem Besuch auf dem Planeten verlies Ms. Genaar die Station wieder.

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Stardate zwischendurch, Admiral´s Log

Die Höhlen auf Urian 2

In dem Lager der Wissenschaftler auf Urian 2 gab es Probleme: Dr. Bergstrom und sein Team waren in einer der umliegenden Höhlen auf viele interessante Symbole gestoßen, die sie untersuchten. Dabei stießen sie auf einen verschlossenen Durchgang, den Dr. Bergstrom unbedingt öffnen wollte. Die Arbeiter jedoch wurden von einem seltsamen Aberglauben erfasst und weigerten sich, weiter in die Höhlen zu gehen.
Als ich Dr. Bayaar und Lt. Tucker runterschickte, stellten die beiden fest, dass tatsächlich eine üble Ausstrahlung von diesen Höhlen ausging. Dr. Bergstroms Verhalten machte einen fanatischen und irrationalen Eindruck.
Lt. Tucker konnte mit seinen empathischen Fähigkeiten tatsächlich eine Art Intelligenz hinter dem Durchgang spüren. Sie schien ihm äußerst feindselig zu sein. Dieselbe Intelligenz spürte er später auch bei Dr. Bergstrom, der wie besessen erschien. Auf Lt. Tuckers Anraten wurde die Arbeit an dem Durchgang stillgelegt, was Dr. Bergstrom fast in den Wahnsinn trieb. Mit Waffengewalt versuchte der Wissenschaftler, die Arbeiter zu zwingen, den Durchgang zu öffnen. Glücklicherweise gelang es Lt. Tucker ohne Schwierigkeiten, Bergstrom dingfest zu machen, bevor irgendein Schaden angerichtet werden konnte.
Mittlerweile war auch Mr. Genaar in dem Lager aufgetaucht. Gemeinsam mit Bayaar und Tucker begab er sich zu dem Durchgang, wo die beiden Lts. ihn dann kurz allein ließen. Als er wiederkehrte, schien der üble Einfluss gebannt zu sein, jedenfalls war er nicht mehr zu spüren. Offenbar hatte Mr. Genaar die Symbole auf dem Durchgang erneuert. Auch Dr. Bergstrom wurde von dem fremden Einfluss befreit. Nach diesen Zwischenfällen ordnete ich eine Versiegelung der Höhlen an – was auch immer dort gefangen ist, soll es auch bleiben. Leider gelang es mir wieder einmal nicht, Mr. Genaar zu einer genauen Aussage über seine Handlungen bei dem Durchgang zu bewegen. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass er diesmal selber nicht so genau wusste, was er da eigentlich tat…

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Stardate schon-so-spät, Admiral´s Log

Buchversand

Von Lt. Aumery (Sicherheit) erfuhr ich heute, wohin die Bücher gehen, die unser Buchhändler Mr. Genaar immer über Sperber´s Saloon in den unteren Ebenen verschickt: Sie werden auf eine Zwischenstation auf Cestus III gebracht und von dort aus weiter transportiert – wohin ist noch unbekannt. Starfleet Intelligence will sich darum kümmern. Offenbar handelt es sich aber tatsächlich um Bücher, das zumindest ergab der Scan, den Aumery über das Paket laufen lassen konnte…

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Stardate hab-leider-keine-Uhr-an, Admiral´s Log

Medizinischer Notfall bei den Kaivar

Heute kehrten Lts. Bayaar und Tucker von einer Mission in den Deltanischen Nebel zurück. Dort gab es einen medizinischen Notfall, der die Anwesenheit eines Starfleet-Arztes erforderte: Bei dem insektenähnlichen Volk der Kaivar war eine Seuche ausgebrochen. Offenbar befiel sie jedoch nur die Neutren, männliche und weibliche Kaivar wurden nicht angesteckt. Die Neutren verrichten dort üblicherweise die niedrigeren Arbeiten, während höhere Positionen Männlichen und Weiblichen vorbehalten sind.
Es gelang Bayaar und Tucker, herauszufinden, dass ein Mitglied des Hohen Rates der Kaivar-Stadt für die Seuche verantwortlich war. Offenbar hielt dieser die Neutren für überflüssig und wollte sich ihrer so entledigen. Neben dieser Entdeckung gelang es Dr. Bayaar und ihrem Stab außerdem noch, eine Heilung für die Krankheit zu entdecken. Sie scheint eine äußerst fähige Ärztin zu sein und verdient lobende Erwähnung.
Während ihrer Mission erfuhren die beiden Lts. von den Kaivar, dass die meisten Völker des Deltanischen Nebels – so auch sie selbst – unter der Hegemonie der Behüter leben. Offenbar handelt es sich dabei um eine fortschrittliche Spezies, die einen großen Bereich innerhalb des Nebels beherrscht, wenn auch nicht auf sonderlich wohlwollende Art. Die Kaivar schienen Angst vor ihnen zu haben.
Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang, dass sowohl Bayaar als auch Tucker schon vor mehreren Monaten von Ranjen Erinn die Warnung „Nehmt Euch vor den Behütern in Acht!“ erhielten…

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Stardate woher-soll-ich-das-wissen: Admiral´s Log

Der Besuch des cardassianischen Legaten

Der Besuch des Legaten gestaltete sich recht ereignisreich, allerdings im negativsten Sinne. Am zweiten Tag nach seiner Ankunft wurde auf der Galerie Mr. Genaars Buchladen gesprengt, wobei es fünf Tote gab. Zur gleichen Zeit versuchten zwei bajoranische Khon-Ma-Terroristen, sich zu Mikat zu schleichen, um ihn zu ermorden. Glücklicherweise wurden sie gefasst, bevor sie ihr Vorhaben ausführen konnten. Sie werden bei nächster Gelegenheit an die bajoranischen Autoritäten übergeben.
Der Fall zieht allerdings einige Fragen nach sich: So befand sich Mr. Genaar mit seiner Tochter gerade auf Urian 2, als der Anschlag verübt wurde. Kurz vorher hatte er eine Unterredung mit Dr. Bayaar, die ihn wegen einiger Rippenbrüche und Prellungen behandelt hat. Einer der Mitarbeiter des Legaten war dabei gewesen, seinen Buchladen zu beobachten, als die Bombe (ein bajoranisches Modell) hochging. Einen Tag vor Mikats Ankunft wurde Dr. Bayaar in den unteren Decks gesehen, in der Nähe von Sperber´s Saloon – nicht gerade ihr normaler Aufenthaltsort.
Auf die Fragen, die der Fall aufwirft, gibt es keine klaren Antworten, zumal diejenigen, die etwas Licht auf die Sache werfen könnten (Mr. Genaar oder Lon Nakai, der Führer der Terroristen), sich sehr bedeckt halten… Jedenfalls hat Legat Mikat die Station verfrüht verlassen, mit der Drohung, dieser Vorfall hätte dem Friedensprozess nicht gerade geholfen. Aber ich glaube ohnehin nicht, dass ein Krieg vermieden werden kann – dazu sind die Fronten leider viel zu klar…

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Stardate Geisterstunde: Admiral´s Log

Der Geist der Station

Gerade hatte ich eine Unterredung mit Dr. Noj. Er berichtete mir, dass der „Geist“, der durch die Station spuken soll, wieder gesehen worden ist – diesmal von Lt. Tucker. Auch vorher schon hatte er mir berichtet, dass jeder der vier Techniker, die die leerstehende Station entdeckten, diesen Geist gesehen haben will – eine hübsche junge Frau, anscheinend menschlich, mit langen blonden Haaren und einem fließenden weißen Kleid. Jeder dieser Techniker war bei seinen Nachforschungen über die Identität dieser Frau auf eine Akte gestoßen, die einen Namen, ihr Bild und sonst keine Daten enthielt. Außerdem war diese Datei wohl nur einmal zugänglich, alle späteren Zugriffe verleugneten die Existenz dieser Person.
Lt. Tucker machte wohl eine ähnliche Erfahrung, als er seinem Vorgesetzten Askui von dem Geist berichtete – der ihm ohne die Datei natürlich nicht glaubte, zumal Tucker ja auch sich ja auch schon zuvor wegen dem Geist etwas lächerlich gemacht hatte.
Jedenfalls erhielt er für sie den Namen „Cassie“, während sie früher als „Kelly“, „Kirsten“, „Gwen“ und „Chris“ bezeichnet wurde. Immerhin konnte er durch seine empathischen Kräfte sicherstellen, dass es sich nicht nur um ein Hologramm handelte, sondern um etwas anderes. Wie es scheint, haben wir tatsächlich ein Gespenst auf der Station…

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Stardate irgendwann-danach: Admiral´s Log

Altaû-Künstlerin

Heute hat Du-na-rath die Lieutenants Bayaar und Tucker besucht, um ihnen zu ihrer Beförderung zu gratulieren, und jedem von ihnen einen Si-kandenischen Duftkristall geschenkt. Das Gespräch zwischen den dreien war sehr freundlich und endete damit, dass die Altaû den beiden ihren Namen sagte und so eine Freundschaft zwischen ihnen begann – ein sehr glückliches Ereignis, das beweist, dass die guten Beziehungen zwischen der Föderation und den Altaû erst am Beginn stehen…

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Stardate heute-halt: Admiral´s Log

Cardassianische Archäologie, oder so ähnlich

Heute erhielt ich die Nachricht, dass im Rahmen der friedlichen Beziehungen (und vermutlich, um den Krieg noch etwas hinauszuzögern) ein cardassianischer Archäologe, Legat Arlan Mikat, auf die Station kommen wird, um über die Ruinen zu berichten. Offenbar ist dies der gleiche Mann, der schon den dilettantischen Artikel über die Symbolübereinstimmungen geschrieben hat und der auch bei der versuchten Versteigerung der Symbolstäbe anwesend war. Da ich gerade unterwegs war, gab ich Bayaar und Tucker den Auftrag, unseren Bibliothekar Dr. Maeljin Noj davon in Kenntnis zu setzen. Dabei fiel mir auf, dass Lieutenant Bayaar äußerst negative Gefühle gegenüber Mikat zu hegen scheint. Ich weiß allerdings nicht, ob diese Animosität von einer persönlichen Bekanntschaft herrührt, oder ob sie allein aus der Zeit des bajoranischen Widerstandes kommt, an dem Bayaar teilgenommen hat….
Jedenfalls sprachen sie mit Dr. Noj und erfuhren dabei, dass der Cardassianer schon einmal eine archäologische Veröffentlichung hatte: „Kevet´alai – Legende oder Mythos“. Darin verleugnet er die Existenz der alten A´torri-Stadt Kevet´alai, die sich in der Wüste befunden haben soll. Als Dr. Bayaar den Bibliothekar noch einmal auf das Volk der A´torri ansprach, verwies dieser sie an unseren Buchhändler, Mr. Genaar. Dieser gab zu, schon einmal davon gehört zu haben, war aber nicht zu einer definitiven Aussage zu bewegen. Als Bayaar ihn nach Geschichten über die A´torri fragte, behauptete er, sie würde jemanden kennen, der für so etwas besser geeignet wäre als er. Trotz allgemeiner Rundfragen war sie jedoch nicht in der Lage, diese Person ausfindig zu machen.

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Stardate jenseits-von-Eden: Admiral´s Log

Intrigen bei den Romulanern

Gerade sind meine Lieblingsfähnriche Bayaar und Tucker zusammen mit Cmdr. Askui von einer geheimen Mission zurückgekehrt: Sie waren auf dem romulanischen Heimatplaneten unterwegs gewesen, um einige Starfleet-Gefangene zu befreien.
Vor einiger Zeit war nämlich ein stark beschädigtes Schiff bei DS 5 aufgetaucht. Bevor das Wrack explodierte, hatten wir noch kurz Kontakt zu dem Piloten: Einem alten Bekannten von Askui, Gerrod MacNealy. Dieser war angeblich in einem Grenzgefecht mit den Romulanern mitsamt der gesamten Besatzung der USS Caliban getötet worden. Aus seinen letzten Worten ließ sich jedoch erkennen, dass dies nicht der Fall ist, denn er bat Askui, die anderen zu retten.
Der romulanische Botschafter Movar wollte sich dazu nicht äußern, stellte aber klar, dass MacNealy von seiner Regierung gesucht würde, da er kurz zuvor ein Attentat auf den konservativen Senator Parem ausgeführt hätte.
Um die Männer und Frauen der Caliban zu retten, schlichen sich Bayaar und Tucker zusammen mit Askui ins romulanische Reich ein, nachdem sie vorher chirurgisch entsprechend verändert worden waren. Dabei stießen sie auf diverse Schwierigkeiten: Sie wurden am Flughafen von einem Mann abgeholt, der behauptete, ihr romulanischer Kontakt zu sein. Dieser wollte sie dazu bringen, ein militärisches Krankenhaus in die Luft zu sprengen, unter der Vorgabe, hier würden die Gefangenen zu Experimenten missbraucht werden. Wie sich später herausstellte, gehörte dieser Mann zu einer politischen Sekte, den Bewahrern des Lichts, die für einen völligen Rückzug aus dem All und der Raumfahrt sind.
Als es den dreien nach einigen Schwierigkeiten gelang, ihren Kontakt doch noch zu treffen, erfuhren sie, dass die romulanische Regierung nichts mit der Entführung der Caliban zu tun hatte. Tatsächlich befand sich auch der Tal´shiar auf der Suche nach den Besatzungsmitgliedern. Bei einem Treffen äußerte einer ihrer Agenten den Verdacht, sie könnten sich auf einem Mond aufhalten, der sich im Besitz von einflussreichen Angehörigen eben dieser Sekte befindet. Um dem nachzugehen, erhielten Askui, Bayaar und Tucker ein warpfähiges Shuttle von den Romulanern zur Verfügung gestellt, mit dem sie sich zu dem Planeten Parix begaben, um den der Mond kreist.
Dort fanden sie die vermissten Besatzungsmitglieder dann auch tatsächlich vor. Einige von ihnen waren chirurgisch verändert worden, und man hatte allen erzählt, dass sie für Starfleet Intelligence arbeiten würden – als streng geheime Undercoveragenten. Mit einiger Mühe gelang es Askui und den Fähnrichen jedoch, sie von der Wahrheit zu überzeugen: Dass sie von einer skrupellosen politischen Sekte für Attentate und Anschläge benutzt werden, für die man dann die Föderation verantwortlich machen kann.
So konnten 38 von den ursprünglichen 49 Besatzungsmitgliedern der Caliban gerettet werden. Offenbar war die Zusammenarbeit zwischen Askui und den beiden Fähnrichen nicht ganz reibungslos verlaufen, da der Sicherheitschef nach Ablauf der Mission einige Beschwerden gegen die beiden vorzubringen hatte, in denen es hauptsächlich um Insubordination und Disziplinlosigkeit ging (offenbar hatte Fähnrich Tucker es konsistent versäumt, seinen Vorgesetzten mit „Sir“ anzureden). Abschließend erwähnte er, dass er das Benehmen der beiden für den Rang des Fähnrichs für unangemessen hielt. Nach einigem Nachdenken entschloss ich mich, die beiden – auch im Hinblick auf die vorherigen erfolgreichen Missionen – zu Lieutenants Junior Grade zu ernennen. (Anmerkung des Ersten Offiziers: Ob das wohl etwas mit der Tatsache zu tun hat, dass solche Beschwerden zum Stardate ganz-früher auch gegen einen gewissen Fähnrich Jared O´Connor geführt wurden?).

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Stardate später-halt: Admiral´s Log

Cardassianer!

Fähnrich Bayaar konnte keinerlei Hinweise finden, dass unser Buchhändler jemals auf Bajor war, obwohl er mit seinem von cardassianischen Phänotyp etwas abweichenden Aussehen dort durchaus hätte auffallen müssen. Obwohl die Vermutung naheliegt, dass sich Genaar – oder Kolvat, wie auch immer – einer plastischen Operation unterzogen hat, behauptet Dr. Bayaar, dass sein Aussehen so in seiner DNA verankert wäre. Außerdem scheint Caiya wirklich seine Tochter zu sein. Eine weitere Merkwürdigkeit: In den gesamten Unterlagen, die wir von SI über die Cardassianer bekommen haben, gibt es weder Edran noch Caiya Genaar. Man sollte doch meinen, dass ein Agent des OO in der Lage ist, eine überzeugendere Tarnexistenz aufzubauen…
Apropos Cardassianer: Vor kurzer Zeit erschien in einer cardassianischen Fachzeitschrift für Archäologie ein Artikel von Gul Mikat über die merkwürdige Übereinstimmung der Symbole auf den Stäben von Urian 2, den Symbolen der Sama´a Sekte und den Zeichen des Kong. Von irgendwelchen Ruinen auf Cardasssia berichtete er aber nichts (wen wundert´s).

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