Urian und die umliegenden Systeme und Welten

Das System, in dem sich DS5 befindet, ist das Urian-System. Dieser Name stammt von alten Sternenkarten, keiner weiß so recht, weshalb es so heißt (es bezog sich auf den mittlerweile vergessenen Forscher Urian Damor, der das System entdeckte). Es wurde schon 2041 von den Andorianern kartographiert.

Offiziell befindet sich Urian mehr oder weniger in Föderationsgebiet, tatsächlich muß das mit den Altaû noch genauer ausverhandelt werden. Laut deren Aufzeichnungen gehöhert Tejamar – so ihr Name für diese Sonne – nämlich der Familie der An-Sataû. Die ist allerdings ausgestorben, was die Sache nicht gerade einfacher macht. Auch eine lokale Kleinmacht, die Sidderigigi, beanspruchen Dussururu für sich, was allerdings weder der Föderation noch den Altaû so ganz klar ist – die Sidderigigi haben vier Sterne in ihrem System, und sie können nur bei bestimmten Konjunktionen Warpgeschwindigkeiten erreichen. Bisher war nur eine Expedition kurz in dem System. Deren „Uns!“-Sonde schwebt gerade irgendwo im äußeren Asteroidengürtel…
Problematisch ist auch die Nähe zur Neutralen Zone, in der sich drei nahe Systeme befinden (darunter die Sidderigigi). In diese Richtung kann natürlich nicht geforscht werden.

Die Sonne Urian ist ein sterbender roter Riese (M7 II => roter Riese, ziemlich matt leuchtend) . Sie dehnt sich immer mehr aus und hat schon mindestens einen Planeten des Systems verschlungen. Der nächste Planet wird wohl in etwa 10.000 – 15.000 Jahren erreicht werden. In etwa 25.000 Jahren wird die Sonne zur Nova werden und das ganze System verschlingen.

Das System hat vier Planeten: Urian 2 ist eine Wüstenwelt, auf der es früher Wasser und hoch entwickeltes Leben gegeben hat. Heute gibt es keine freien überirdischen Wasserflächen und kaum Leben (außer ein paar Einzellern). Urian 3 war früher ein eisiger Klumpen Fels, hat sich jetzt aber erwärmt. Mit etwas Terraforming könnte man dort gut leben. Durch die Ausdehnung der Sonne gibt es allerdings starke seismische und ionische Aktivitäten, die eine Besiedlung schwierig machen. Es gibt zwei Monde, von denen einer seine Umlaufbahn kaum merklich, aber stetig ausweitet. In etwa 7.000 Jahren wird er in die Sonne stürzen. Urian 4 besteht aus mehreren Eisklumpen, die umeinander in einer komplexen Umlaufbahn rotieren – der Planet war wohl früher ein Eisriese, der durch einen Meteoritenhagel auseinandergerissen wurde. Das größte Stück -Satka – ist immer noch planetengroß, hat aber keine Atmosphäre. Es gibt noch drei andere größere Stücke – Laka, Reka, D’el (die ersten vier Buchstaben des andorianischen Alphabets) -, die sich genau wie Satka innerhalb des inneren Asteroidengürtels befinden. Urian 5 ist ein kleinerer Planet ohne Atmosphäre und kaum Licht oder Wärme. Nach diesem Planeten folgt noch einmal ein Asteroidengürtel, den es aber schon viel länger gibt als den inneren, und der hauptsächlich aus Staub besteht.

Die sterbende Sonne verursacht starke Schwankungen in der Ionensphäre des Systems, die allerdings nur zwischen ihr und Urian 2 spürbar sind. Bei Sonneneruptionen jedoch sind sie bis zum äußeren Asteroidengürtel meßbar. Die Eruptionen sind gut vorauszuberechnen, sodaß die Transportersysteme generell einsatzfähig sind und nur selten auf Standby gehen müssen. Dennoch wird hier verhältnismäßig viel Verkehr über Shuttles abgewickelt.

Besonderes: Urian 2

Urian 2 war früher einmal eine blühende Welt mit ausgedehnten Wasserflächen, atemberaubenden Bergen und reicher Tier- und Pflanzenwelt. Durch die sich ausdehnende Sonne kam es jedoch immer häufiger zu heftigen Ionenstürmen innerhalb der Atmosphäre. Zudem wurde es durch die steigende Nähe zur Sonne immer heißer. Gewisse Anzeichen deuten darauf hin, daß Urian 2 früher einen kleinen Mond hatte.
Heutzutage ist der Planet eine heiße Wüste mit ständigen, gefährlichen Stürmen. Wegen der schwankenden Ionisierungsgrade arbeitet ein Großteil der Technologie nur unzuverlässig oder gar nicht. Transporte innerhalb der Atmosphäre sind völlig unmöglich, und auch genaue Sensormessungen lassen sich nicht bewerkstelligen.
Das Wasser des Planeten befindet sich tief im Inneren des Planeten (dessen heißer Kern stark abgekühlt ist, sodass das Wasser beim Verdunsten kaum weiter nach oben steigt). Es gibt sehr viele natürliche (?) Höhlen.
Urian 2 ist etwas kleiner als die Erde, daher liegt die Gravitation nur bei .83 g. Die Tage sind kürzer (17,74 Stunden), die Jahre jedoch deutlich länger (918,8 Tage). Schwankungen zwischen Jahreszeiten sind minimal. Die Atmosphäre ist noch vorhanden, jedoch relativ dünn. Problematisch sind die vielen Staub- und Sandpartikel, die sich gerne in den Atemwegen absetzen.
Durch die kürzeren Tage schwanken die Temperaturen zwischen Nacht und Tag nicht sonderlich stark. Auch die Stürme bringen immer wieder heiße Luft mit sich. Die durchschnittliche Temperatur des Planeten liegt bei 55° C, Höchstwerte liegen bei 85° C, Tiefstwerte bei 20° C.
Im Moment gibt es auf Urian 2 zwei Forschercamps: Das offene bei der Ruinenstadt, und das von Starfleet geheim gehaltene bei dem Sonnensegler. Beide verfügen über Musterverstärker, die die technischen Geräte vor den Ionisierungsschwankungen abschirmen. Die Camps sind der Öffentlichkeit nicht zugänglich, wenn es auch gelegentliche Führungen in der Ruinenstadt gibt. Um auf Urian 2 zu landen, benötigt man eine Genehmigung des Stationskommandanten von Deep Space 5. Nur wenige Personen haben eine Dauergenehmigung.

Nahe Planeten (bisher definiert):

Argyle: Eine menschliche Kolonie mit starken Anklängen an die schottischen Highlands.
Ceras D´el III: Menschenähnliche Wesen, die Masken tragen. Noch kein erster Kontakt
Kaivar 4: Im deltanischen Nebel, von insektenähnlichen Wesen bevölkert

Urian und die umliegenden Systeme und Welten

Deep Space Five Marganma